Die Musen

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Sa Jul 15, 2017 5:17 pm


DIE MUSEN


Klio
Die "Rühmende" » Heldendichtung & Geschichtsschreibung » FREI
Klio ist die Tochter des Zeus und der Mnemosyne und eine der neun Musen. Ihre Spezialität liegt vor allem in der Heldendichtung und der Geschichtsschreibung, dazu ist sie die Schutzpatronin der Historiker. All die Gedichte über die Sagen um die Helden der Geschichte und die vorzüglichen Formulierungen der sagenreichen Taten der Vergangenheit stammen von ihr. Sie liebt Geschichten über alles, vor allem die über Herakles gefallen ihr am besten. Sie ist eine sehr gute Erzählerin und hat sich öfter auf der Erde niedergelassen, um ihre Geschichten zu erzählen, etwas das sie seit langem nicht mehr tun kann. Sie hatte vor vielen Gezeiten einen Sohn namens Hyakinthos und ausgerechnet Apollon tötete ihn versehentlich. Klio trauerte sehr lange um ihr geliebtes Kind und da der Gott des Lichts sie ständig um Verzeihung bat, tat sie das eines Tages auch. Auch wenn sie die Geschichte nicht schrieb, so gehört sie, so tragisch sie auch ist, zu ihren Lieblingsgeschichten. Den Schmerz hat sie nie komplett überwunden und doch lebt sie im Hier und Jetzt, was sie unter anderem ihrer Lieblingsschwester Kalliope zu verdanken hat. Die Ereignisse des Olymps haben auch sie überraschend getroffen und doch ahnt sie bereits, dass die kommenden Geschehnisse wohl die größte Geschichte aller Zeiten werden wird.
AVATARVORSCHLAG: WILLA HOLLAND

Melpomene
Die "Singende" » tragische Dichtung & Trauergesang » FREI
Melpomene ist eine der neun Musen, somit eine Tochter des Zeus und der Mnemosyne. Sie ist die Muse der tragischen Dichtung und des Trauergesangs und hat in ihrem gesamten Dasein sehr viel Leid und Unglück gesehen, die sie allesamt in ihren Gedichten und ihrem Gesang festhält. Doch da bedeutet nicht, dass sie stets trauert, denn durch ihre Worte erinnert sie daran, dass es sie lohnt zu leben und weckt sie Lebensgeister, auf dass man letzten Endes doch gewinnt. Auch ist sie diejenige, die trauernde und lebensmüde Sterbliche und sogar Götter tröstet und sie dazu bringt für das weiterzukämpfen, was ihnen noch bleibt. Sie ist die Mutter einiger Sirenen, die einst als persönliche Begleiter von Kore dienten. Sie wurden von Demeter verflucht, als ihre Tochter von Hades entführt wurde und die Sirenen bei der Suche erfolglos blieben. Melpomene hegt aufgrund dessen kaum Sympathie für die Göttin der Fruchtbarkeit und doch versteht sie die Verzweiflung einer Mutter nur zu gut. Ihr Talent für die Tragik wurde erst kürzlich wieder verlangt, als sie ein Gedicht um die Entführung der Pandora schrieb. Als eine wissende Frau deutete sie an, dass es jemanden gibt, der besonders um das Verschwinden der Hüterin trauert und doch ruft sie gleichzeitig dazu auf, nicht aufzugeben und für seine Vorhaben einzustehen. Dennoch plagt sie das ungute Gefühl, dass dieser Tragödie noch viele folgen werden.
AVATARVORSCHLAG: ZOEY DEUTCH

Terpsichore
Die "Tanzfreudige" » Chorlyrik & Tanz » FREI
Terpsichore ist eine Tochter des Zeus und der Mnemosyne und die Muse der Chorlyrik und des Tanzes. Sie ist eine wahre Frohnatur, die sich stets mit Blumen schmückt und ihr Herz öfter an Liebhaber verliert, die intelligent sind, auch wenn sie damals sowie heute für Acheloos tiefere Gefühle hegt. Da sie eine der besten Tänzerinnen des Olymps ist, liebt sie die Feste des Dionysos, Hochzeiten und die Gesellschaft der Nymphen sowie Pan. Sie ist auch eine ausgezeichnete Spielerin der Leier, mit der sie vor allem Ballerinas begleitet, einer ihren liebsten Tänze. Wie ihre Schwester Melpomene ist sie die Mutter einiger Sirenen, die bekannteste von ihnen ist Parthenope. Terpsichore lässt sich trotz der Unruhen, die die Stimmung bedrücken, nicht traurig stimmen. Noch immer versucht sie mit ihren Schwestern die Gemüter zu erheitern und beschäftigt sich damit, eine neue Tanzchoreographie zu erstellen. Dennoch ist ihr nichts davon egal, denn obwohl sie nicht genau weiß, worum es bei dem Streit zwischen Zeus und Hades geht, will sie unter gar keinen Umständen, dass die Idylle des Olymps gestört wird. Sie hatte nie etwas mit Kämpfen zu tun und ist auch nicht stark genug, doch sie ist gewillt zu helfen wo sie nur kann, sollte es hart auf hart kommen.
AVATARVORSCHLAG: SHELLEY HENNIG

Thalia
Die "Festliche" » komische Dichtung & Unterhaltung » FREI
Thalia ist die Muse der komischen Dichtung und der Unterhaltung, was sie zu einer Tochter des Zeus und der Mnemosyne macht. Sie ist die zweitjüngste unter ihren Schwestern und neben Klio ist sie wohl die fröhlichste Muse, die immer für einen Scherz zu haben ist. Alles was mit Komödien in Verbindung gebracht werden kann, führt zu Thalia, die im Allgemeinen selten ernst ist. Zusammen mit Melpomene bildet sie die Beschützerin des Theaters und liebt jedes erdenkliche Schauspiel. Sie ist fröhlich und doch lustig, was sie für viele attraktiv macht. Einst war sie eine Geliebte des Apollon, mit welchem sie die Korybanten zeugte. Die Sterblichen hat sie besonders gern, da sie die unterschiedlichen Interpretationen der Comedy sehr gefällt. Öfter besucht sie die Erde, um einfach mal herzlich zu lachen und je nachdem wie lustig sie die Vorstellungen findet, segnet sie die Schriftsteller mit Ruhm oder auch dem Gegenteil. Dass ein Krieg naht, ist jedoch alles andere als ein Witz und manche würden Thalia für ihre Art in solchen Zeiten am liebsten verfluchen. Noch immer scherzt sie und lässt es so wirken, als würde sie die gesamte Situation als einen einzigen Witz ansehen, was jedoch nicht stimmt. In Wahrheit hat sie Angst, denn Krieg verdrängt alles Komische und wenn niemand lachen kann, wo bleibt dann die Freude? Ähnlich wie Terpsichore versucht sie ihr Bestes, um etwas von der bedrückenden, deprimierenden Stimmung abzulenken, auch wenn ihre Bemühungen manchmal missverstanden werden.
AVATARVORSCHLAG: FREYA MAVOR

Euterpe
Die "Erfreuende" » lyrische Poesie & Flötenspiel » FREI
Euterpe ist eine Tochter des Zeus und der Mnemosyne und eine der neun Musen. Sie ist die Vertreterin der lyrischen Poesie und des Flötenspiels, manche nennen sie, um es zu vereinfachen, einfach die Muse der Musik. Sie liebt gute Klänge und ist vor allem von Apollons Umgang mit der Leier fasziniert, wie keine Zweite. Ihr Gehör ist sehr fein und sie bemerkt es sofort, wenn ein Musikinstrument nicht richtig gestimmt ist oder der Spieler einfach kein Talent besitzt. Geht es um Musik, ist sie gnadenlos und doch ist sie eine gute, aber strenge Lehrerin. Persönlich bevorzugt sie die Flöte, doch auch mit jedem anderem Instrument kann sie meisterlich umgehen. Auf jeder Art von Feierlichkeiten spielt sie ihre besten Darbietungen und genießt den Applaus und die Komplimente eines jeden, der einen Sinn für Musik besitzt, gerade auf den Festen des Dionysos ist sie oft anzutreffen. Sie ist unter anderem eine der Musen, die den Ernst der Lage erkannt recht schnell habt und sich vor allem an Apollon wendet, um offen mit ihm über ihre Sicht der Dinge zu sprechen. Ausrichten kann sie zwar nicht viel, ihre Schwestern Urania, Polyhymnia und Kalliope befassen sich ohnehin besser damit, als sie, doch sie schließt sich ihren Meinungen an, dass etwas getan werden muss.
AVATARVORSCHLAG: MIA WASIKOWSKA

Erato
Die "Liebevolle" » Liebesdichtung » FREI
Erato ist sowohl die Muse der Liebesdichtung als auch des Gesanges und des Tanzes, was sie zu einer Tochter des Zeus und der Mnemosyne macht. Bis zu dessen Tod war sie mit Arkas verheiratet, mit welchem sie drei Söhne hatte. Der Liebe ist die Muse sehr angetan und sie ist sofort hin und weg, wenn sie eine schöne Liebesgeschichte hört oder Zeugin von einer wird. Jedoch schreibt sie solche Gedichte nicht selten ohne ihre Schwester Melpomene, denn die Tragik bleibt in vielen solcher Geschichten nicht selten aus. Sie hat sich mit der Zeit zur Aufgabe gemacht Liebende, die sich ihre Gefühle nicht eingestehen wollen oder Angst davor haben, ins Gewissen zu reden und davon zu überzeugen, dass sie auf ihr Herz hören sollen. Eine besondere Bindung hegt sie zu Apollon, denn sie weiß um seine Gefühle für Kassandra und spürt jedes Mal aufs Neue, wie tief er es bereut, dass sie aufgrund seiner Arroganz und seinem verletzten Stolz so viel Leid erfahren musste. Immer wieder versucht sie gut auf ihn einzureden und dass er sie aufsuchen sollte, denn zu verlieren hatte er nichts, außer seine Reue. Durch die Entführung der Pandora, hofft sie noch mehr, dass der Gott endlich über seinen Schatten springt, denn es ist Erato nicht entgangen, dass er Angst um die schöne Frau hat.
AVATARVORSCHLAG: EMILY DIDONATO

Urania
Die "Himmlische" » Astronomie » FREI
Der Name der Muse der Astronomie lautet Urania und sie ist eine Tochter des Zeus und der Mnemosyne. Sie ist eine sehr intelligente, aber auch stille Frau, die viel Zeit damit verbringt den Himmel zu studieren und Notizen zu machen. Obwohl sie jede kleine Einzelheit des Sternenhimmels kennt und jedem sofort sagen kann, wo welches Sternbild zu sehen ist, so entdeckt sie immer wieder etwas Neues, wovon sie mehr als nur fasziniert ist. Als die Sterblichen anfingen die Astronomie zu entdecken, war Urania dabei öfter an ihrer Seite und erleuchtete sie, denn sie wollte die Schönheit und ihr Wissen mit so vielen Personen wie nur möglich teilen und war stolz darauf. Sie ist die Zweitälteste der Musen und obwohl sie ihre Schwestern liebt, schirmt sie sich manchmal etwas von ihnen ab, da sie ihr zum Teil etwas zu energiegeladen sind. Mit der Liebe hatte sie selten etwas zu tun, auch wenn sie mit Apollon zwei Söhne zeugte. Als Pandora entführt wurde, war sie Zeugin, da sie in dieser Nacht wieder einmal den Himmel beobachtete und insgeheim macht sie sich Vorwürfe, dass sie nicht eher gehandelt hat. Obwohl sie eher der Wissenschaft zugewandt ist, so versucht sie etwas aus den Sternen zu lesen, immerhin sehen die Ahnen alles und vielleicht kann sie somit das Orakel etwas unterstützen.
AVATARVORSCHLAG: ASTRID BERGES-FRISBEY

Polyhymnia
Die "Hymnenreiche" » Hymnendichtung » FREI
Polyhymnia ist die Tochter des Zeus und der Mnemosyne und die Muse der Hymndendichtung. Sie ist eine sehr gebildete, ernste und nachdenkliche Frau, deren Gedanken so unergründlich sind wie ihr genaues Alter. Ist sie in ihren Gedanken versunken, erkennt man das sofort, denn sie hat die Angewohnheit ihren Finger an ihren Mund zu legen oder ihr Kinn auf ihrer Hand zu stützen. Es ist sehr schwer die Muse zu beeindrucken, doch hält sie ein Werk für so gut, dass es unsterblich werden könnte, belohnt sie den Schreiber mit unendlichem Ruhm. Wie beinahe alle ihre Schwestern beherrscht sie auch den perfekten Umgang mit der Leier, welche sie oft benutzt, um ihre Kreativität zu wecken. Die Ruhe ist ihr sehr wichtig, daher meditiert sie sehr oft, um ihre innere Ruhe zu finden und ihre Gedanken zu sortieren. Sie hilft sehr oft jemandem, den Sinn des Lebens zu verstehen. Polyhymnia war eine der ersten Musen, die offen über die aktuelle Situation gesprochen hat und war dabei nicht einmal ansatzweise zimperlich. Auch Apollon sagte sie ohne weiteres, dass es die Schuld der Götter sei und sie handeln mussten. Sie weiß, was auf dem Spiel steht und doch würde sie ohne zu zögern helfen, wo sie nur kann.
AVATARVORSCHLAG: ALEXANDRA DADDARIO

Kalliope
Die "Schönstimmige" » epische Dichtung & Wissenschaft & Philosophie » FREI
Kalliope ist die älteste der neun Musen und ebenfalls eine Tochter des Zeus und der Mnemosyne. Sie steht für die epische Dichtung, Wissenschaft und Philosophie. Sie ist bekannt für ihre wundervolle Stimme und ihre gewandte Wortwahl. Wie auch ihre Schwester Polyhymnia ist sie eine sehr intelligente und weise Frau, die immer bewusst handelt. Oftmals agiert sie als Richterin, so auch damals, als sich Aphrodite und Persephone um Adonis stritten. Am nächsten steht sie ihrer Schwester Klio, denn sie beide bringen sehr große Leidenschaft für das Schreiben auf und teilen oft die Geschichten. Gemeinsam mit Apollon hatte sie zwei Söhne, die viel von ihren Eltern erbten. Im Hinblick auf die derzeitige Lage, bewahrt Kalliope einen kühlen Kopf und geht eher rational an die Sache heran, jedoch mit ein wenig Mitgefühl. Euterpe, Urania, Polyhymnia und sie befassen sich mit der Thematik und auch wenn sie nicht unbedingt viel zu sagen haben, so hört Apollon sie jedes Mal an und geht auch auf ihre Ratschläge ein. Gerade die Muse der epischen Dichtung wird aufgrund ihrer Weisheit öfter angehört und es geht klar heraus, dass sie die Menschheit ebenso beschützen möchte, wie der Gott des Lichts.
AVATARVORSCHLAG: TERESA PALMER

 
Moiren
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MODERN MYTH :
Die Moiren sind die Göttinnen des Schicksals und stehen sogar höher als der Göttervater Zeus selbst. Allein sie bestimmen den Werdegang eines jeden und es gibt nichts, was den Verlauf des Schicksals beeinflussen könnte. Man muss sich diesem fügen, ob man will oder nicht.
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